Häufig als Drogen missbrauchte Medikamente: Risiken und Prävention
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Missbrauchte Medikamente: Benzodiazepine, Opioide, Stimulanzien… welche Risiken und welches Screening?
Einige Medikamente, die im medizinischen Rahmen verschrieben werden, können wegen ihrer psychoaktiven Wirkungen missbraucht werden: Sedierung, Euphorie, Enthemmung, Stimulation oder Suche nach dem „Rausch“. Dieser Missbrauch birgt erhebliche Risiken: Abhängigkeit, Atemstörungen, Bewusstlosigkeit, Unfälle, Wechselwirkungen mit Alkohol und Überdosis.
Wichtig: Dieser Artikel dient der Prävention und Information. Er ersetzt nicht die ärztliche Beratung, eines Apothekers oder eines Notdienstes an. Eine Behandlung darf niemals abrupt ohne ärztlichen Rat abgebrochen werden. Bei Unwohlsein, Bewusstlosigkeit, Verdacht auf Überdosis oder versehentlicher Einnahme: rufen Sie sofort den 15, das 18 oder das 112.
Verstehen des Medikamentenmissbrauchs
Was ist ein missbrauchtes Medikament?
Man spricht von Missbrauch, wenn ein Medikament außerhalb seiner medizinischen Indikation und ohne Rezept verwendet wird, in einer ungeeigneten Dosierung, im Kontext von Mehrfachkonsum oder mit dem Ziel, eine psychoaktive Wirkung zu erzielen. Das Risiko ist besonders hoch bei Medikamenten, die auf das zentrale Nervensystem wirken.
Warum wird das Risiko unterschätzt?
Weil ein Medikament ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann. Dennoch ist eine verschreibungspflichtige Substanz kann gefährlich werden, wenn sie mit Alkohol, Betäubungsmitteln oder anderen sedierenden Medikamenten kombiniert wird. oder wenn sie ohne ärztliche Überwachung eingenommen werden.
Abhängigkeit
Einige Wirkstoffe führen zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit mit schwierigem Entzug, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Unruhe oder neurologische Symptome.
Unfälle
Schläfrigkeit, verminderte Reflexe, Desorientierung und Gedächtnisstörungen erhöhen die Risiken am Steuer, bei der Arbeit oder bei verantwortungsvollen Tätigkeiten.
Überdosis
Opioide, Benzodiazepine, Hypnotika und Gabapentinoide können eine Atemdepression verursachen, vor allem wenn sie miteinander oder mit Alkohol gemischt werden.
1. Benzodiazepine und verwandte Hypnotika
Benzodiazepine werden insbesondere bei Angstzuständen, Schlaflosigkeit, bestimmten Formen von Epilepsie oder Muskelverkrampfungen verschrieben. Sie werden auch häufig bei Missbrauch genannt wegen ihrer sedierenden, angstlösenden und amnestischen Wirkungen.
Beispiele betroffener Medikamente
- Alprazolam : Xanax®
- Bromazepam : Lexomil®
- Diazepam : Valium®
- Clonazepam : Rivotril®
- Zopiclon : Imovane®
- Zolpidem : Stilnox®
Gewünschte Effekte bei missbräuchlicher Verwendung
- Intensive Entspannung, Enthemmung oder Gefühl des Loslassens
- Sedierung, erzwungener Schlaf oder hypnotische Wirkung
- Angstverlust, paradoxe Euphorie bei einigen Konsumenten
- Teilweise oder vollständige Amnesie, besonders problematisch in Feierkontexten
Hauptgefahren
- Physische und psychische Abhängigkeit
- Gedächtnisstörungen, Verwirrung, Desorientierung
- Stürze, Unfälle, riskantes Verhalten
- Stark verstärkte Wirkungen durch Alkohol und andere ZNS-Depressiva
- Atemdepression möglich bei Überdosierung oder Kombination mit Opioiden, Alkohol oder Pregabalin
Mögliches Screening
Screening-Tests können die Familie BZO für Benzodiazepine je nach verwendetem Modell nachweisen. Hypnotika wie Zolpidem oder Zopiclon sollten dagegen nicht werden als automatisch von allen Standardtests erkannt betrachtet. Die Wahl des Panels ist daher entscheidend.
2. Opiate, Opioide und Substitutionstherapien
Opioide werden zur Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen oder im Rahmen von Substitutionstherapien eingesetzt. Ihr Missbrauch ist besonders gefährlich, da sie Atemdepression und Überdosierung verursachen können.
Beispiele betroffener Medikamente
- Morphin: Skenan®, Moscontin®
- Codein: codeinhaltige Medikamente, nur auf Rezept
- Tramadol: Topalgic®, Contramal® und Generika
- Oxycodon: starke opioidale Schmerzmittel
- Fentanyl: Durogesic®, Actiq® und andere kontrollierte medizinische Formen
- Buprenorphin: Subutex® und Generika
- Methadon: Substitutionsbehandlung bei Opioiden
Gewünschte Effekte bei missbräuchlicher Verwendung
- Euphorie, Beruhigung, Wärme- oder Wohlgefühl
- Verminderung körperlicher oder psychischer Schmerzen
- Schläfrigkeit, Verlangsamung, „High“-Effekt
- Suche nach Effekten, die denen illegaler Opiate ähneln
Hauptgefahren
- Überdosis, Koma und Atemstillstand
- Schnelle Abhängigkeit und schwieriges Entzugssyndrom
- Hohes Risiko in Kombination mit Alkohol, Benzodiazepinen, Pregabalin oder anderen Beruhigungsmitteln
- Unfälle im Haushalt, Straßenverkehr oder Beruf durch Schläfrigkeit
- Extreme Gefahr bei starken Opioiden oder synthetischen Opioiden
Mögliches Screening
Urin- und Speicheltests können je nach gewählter Referenz bestimmte Opioide nachweisen: MOP/OPI für Opiate wie Morphin oder Codein, MTD für Methadon, BUP für Buprenorphin verwechselt werden. Achtung: Tramadol, Fentanyl oder Oxycodon können spezifische Panels erfordern und dürfen nicht mit einer automatische Erkennung durch einen einfachen Standard-Opiat-Test.
Regulatorischer Hinweis: Die französischen Behörden haben die Kontrolle von Tramadol, Codein und von Dihydrocodein aufgrund der Risiken von Missbrauch, Abhängigkeit, Missbrauch und Überdosierung. Diese Entwicklungen zeigen dass der Missbrauch von Medikamenten kein Randthema ist, sondern eine echte Herausforderung für die öffentliche Gesundheit darstellt.
3. Stimulanzien und Wachheitsmedikamente
Bestimmte Medikamente, die für ADHS, Narkolepsie oder Wachheit verschrieben werden, werden missbräuchlich verwendet, um künstlich Konzentration zu steigern, Müdigkeit zu reduzieren oder eine Stimulation zu suchen. Das Risiko steigt bei wiederholtem Gebrauch, hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Substanzen.
Beispiele betroffener Medikamente
- Methylphenidat: Ritalin®, Concerta®, Medikinet®
- Modafinil: Modiodal®
- Dextroamphetamin / Amphetaminsalze: Produkte, die in Frankreich je nach Spezialität nicht häufig vermarktet werden
- Pseudoephedrin: abschwellende Medikamente, die aufgrund der Risiken von Nebenwirkungen und Missbrauch streng reguliert sind
Gewünschte Effekte bei missbräuchlicher Verwendung
- Steigerung von Energie und Wachsamkeit
- Gefühl einer verbesserten Konzentration
- Künstliche Reduzierung von Müdigkeit
- Suche nach schulischer, beruflicher oder gesellschaftlicher Leistungssteigerung
Hauptgefahren
- Tachykardie, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen
- Angst, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit
- Paranoia, Halluzinationen oder psychische Störungen bei gefährdeten Personen
- Erschöpfung, „Crash“, Stimmungstief nach der stimulierenden Wirkung
- Psychische Abhängigkeit und Verharmlosung des Gebrauchs
Mögliches Screening
Die Panels AMP, MET oder MDMA zielen auf Amphetamine, Methamphetamine oder Ecstasy je nach Test. Dagegen werden Methylphenidat und Modafinil sollte nicht automatisch als durch Amphetamin-Panels erkannt dargestellt werden Standardtests. Ein spezifisches Protokoll oder eine Analyse kann erforderlich sein.
4. Missbrauch von Pregabalin, Gabapentin und Antidepressiva
Pregabalin und Gabapentin werden bei bestimmten neurologischen Störungen oder neuropathischen Schmerzen verschrieben. Pregabalin wird in Frankreich aufgrund eines Anstiegs von Missbrauchsfällen besonders überwacht, von Missbrauch, Abhängigkeit und gefälschten Rezepten.
Beispiele betroffener Medikamente
- Pregabalin: Lyrica® und Generika
- Gabapentin: Neurontin® und Generika
- Amitriptylin: Laroxyl®
- Andere trizyklische Antidepressiva je nach Verordnung
Gewünschte Effekte bei missbräuchlicher Verwendung
- Entspannung, Beruhigung, Verringerung von Angstzuständen
- Schläfrigkeit oder Sedierung
- Euphorisierende Effekte, die bei nicht-medizinischem Gebrauch berichtet werden
- Gefährliche Verstärkung der Wirkungen anderer Substanzen
Hauptgefahren
- Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Desorientierung
- Koma oder Atemdepression bei Überdosierung oder Kombination mit Opioiden und Beruhigungsmitteln
- Abhängigkeit und Entzugssyndrom
- Erhöhtes Risiko bei Mehrfachkonsum
Mögliches Screening
Trizyklische Antidepressiva können je nach verwendetem Test mit einem TCA-Panel nachgewiesen werden. Dagegen gehören Pregabalin und Gabapentin nicht zu den Substanzen werden von allen standardmäßigen Schnelltests erkannt. Es ist notwendig, ein Gerät oder eine Analyse auszuwählen, die auf die gesuchte Substanz abgestimmt ist.
5. Antihistaminika, Anticholinergika und andere missbrauchte Substanzen
Einige nicht-opioide und nicht-benzodiazepine Medikamente können ebenfalls missbraucht werden. Die Gefahr entsteht oft für Sedierung, Verwirrung, neurologische Störungen und die Kombination mit Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen.
Beispiele betroffener Substanzen
- Promethazin: Phenergan® und verwandte Spezialitäten
- Doxylamin: schlaffördernde Antihistaminika
- Hydroxyzin: anxiolytisches Antihistaminikum nach Verordnung
- Skopolamin / Hyoscin: anticholinerge Substanz, die in Präventionsinhalten vorsichtig gehandhabt werden sollte
- Barbiturate: seltener, aber in bestimmten toxikologischen Kontexten weiterhin gesucht
Gewünschte Effekte bei missbräuchlicher Verwendung
- Sedierung, Schläfrigkeit oder hypnotische Wirkung
- Veränderung der Wahrnehmungen
- Verwirrung, Desorientierung oder Gedächtnisverlust
- Verstärkung der Wirkung anderer Substanzen
Hauptgefahren
- Bewusstlosigkeit, Sturz, Unwohlsein
- Starke Verwirrung und gefährliches Verhalten
- Atemrisiko in Kombination mit Alkohol, Opioiden oder Benzodiazepinen
- Mögliche Herz- oder neurologische Störungen je nach Molekül und Kontext
Mögliches Screening
Körperliche Urintests können Panels wie BAR für Barbiturate enthalten. Für Antihistaminika, Anticholinergika, Zolpidem, Zopiclon oder spezifischere Substanzen Eine gezielte toxikologische Analyse kann erforderlich sein. Das Screening sollte immer entsprechend der gesuchten Substanz gewählt werden.
Missbrauchte Medikamente und chemische Unterwerfung
Der Missbrauch von Medikamenten betrifft nicht nur den Freizeitgebrauch. Sedierende Medikamente, Anxiolytika, Hypnotika, Antihistaminika, Antidepressiva oder Opioide können in solchen Situationen beteiligt sein von chemischer Unterwerfung oder chemischer Verwundbarkeit. In solchen Situationen eine Person kann anfälliger für Übergriffe, Diebstahl oder Gewalt werden.
Wichtige Botschaft: Das Opfer trägt niemals die Verantwortung. Prävention darf nicht dazu führen, die Sicherheitslast bei den Opfern. Tests, Armbänder, Glas-Kondome, Sensibilisierungskampagnen und Screening-Protokolle sind ergänzende Werkzeuge in einer umfassenden Strategie zur Prävention und Begleitung und zur Bekämpfung krimineller Verhaltensweisen.
Mögliche Warnsignale
- Blackout oder unerklärlicher Gedächtnisverlust
- Plötzliche Schläfrigkeit oder das Gefühl, „abgeschaltet“ zu sein
- Kontrollverlust, Verwirrung oder Desorientierung
- Symptome, die im Verhältnis zum angegebenen Konsum unverhältnismäßig sind
Nützliche Reflexe
- Sich in Sicherheit bringen und eine vertraute Person informieren
- Im Falle von Unwohlsein oder ernsthaften Zweifeln den Rettungsdienst kontaktieren
- Schnell konsultieren, um eine angemessene Betreuung zu ermöglichen
- Falls möglich, nützliche Elemente aufbewahren: Glas, Flasche, Kleidung, Nachrichten, Zeugenaussagen
Kollektive Prävention
- Teams im Fest- und Berufsbereich schulen
- Anlaufstellen und Alarmverfahren einrichten
- Veranstaltungen mit Präventionsmitteln ausstatten
- Eine klare Weiterleitung zu Rettungsdiensten und spezialisierten Einrichtungen vorsehen
Screening von missbräuchlich verwendeten Medikamenten: Speichel, Urin und zu beachtende Grenzen
Das Screening kann helfen, bestimmte Substanzgruppen zu identifizieren, muss aber sorgfältig angewendet werden. Ein Schnelltest ist ein Orientierungshilfe: Je nach Kontext kann ein positives oder zweifelhaftes Ergebnis eine Laborbestätigung, insbesondere für medizinische, rechtliche, disziplinarische oder berufliche Entscheidungen.
Speicheltest: kürzlicher Gebrauch und praktische Anwendung
Der Speicheltest eignet sich besonders für Kontexte, in denen ein kürzlicher Konsum gesucht wird: Verkehrsprävention, Arbeitssicherheit, Sensibilisierungsmaßnahmen, interne kontrollierte Überwachung oder Selbstkontrolle. Je nach Modell kann er insbesondere THC, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine, Opiate, MDMA oder Benzodiazepine.
Urin-Test: größeres Nachweisfenster
Der Urintest wird oft bevorzugt, wenn mehrere Substanzgruppen mit einem Zeitfenster gesucht werden sollen in der Regel breiteres Nachweisfenster. Je nach gewählter Referenz kann die Suche nach THC, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine, Opiate, MDMA, Benzodiazepine, Methadon, Buprenorphin, Barbiturate, trizyklische Antidepressiva oder bestimmte neue psychoaktive Substanzen.
Substanzen und Gruppen, die je nach Test gesucht werden können
Wichtiger Hinweis: Kein Schnelltest erkennt „alle Medikamente“ oder „alle Drogen“. Jedes Gerät arbeitet mit einem genauen Panel. Vor der Auswahl eines Tests muss daher identifiziert werden, die gesuchte(n) Substanzgruppe(n): Benzodiazepine, Opiate, Methadon, Buprenorphin, Amphetamine, TCA, Barbiturate, THC, Kokain, MDMA usw.
Wie wählt man den richtigen Screening-Test aus?
Die Wahl des Tests hängt vom Kontext ab: persönlicher Gebrauch, betriebliche Prävention, Festveranstaltung, interne Kontrolle, medizinisch-soziale Begleitung oder Bedarf an Orientierung nach Verdacht auf Substanzexposition.
Für einen kürzlichen Konsum
Der Speicheltest wird in der Regel bevorzugt, wenn ein kürzlicher Konsum nachgewiesen werden soll, insbesondere im Kontext der Verkehrsprävention, Arbeitssicherheit oder Selbstkontrolle.
Für eine breitere Suche
Der Urin-Test ermöglicht oft die Abdeckung weiterer Substanzgruppen, mit einem Zeitfenster in der Regel längere Nachweiszeiten je nach Substanz, Konsumhäufigkeit und Stoffwechsel.
Für ein Unternehmen oder eine Organisation
Im beruflichen Umfeld muss das Screening geregelt sein: Betriebsordnung, Risikoposten, Einhaltung der Vertraulichkeit, Information der Mitarbeiter und angepasstes Protokoll. AMA Prävention kann Unternehmen zu Lösungen, die mit ihren Bedürfnissen übereinstimmen.
Missbrauchte Medikamente, Fahren und Arbeitssicherheit
Bestimmte Medikamente können Wachsamkeit, Reflexe, Koordination, Gedächtnis und Gefahrenwahrnehmung beeinträchtigen. Das Risiko ist noch höher, wenn sie mit Alkohol, Cannabis, Kokain, Opioiden kombiniert werden, gegen Benzodiazepine oder andere psychoaktive Substanzen.
Am Steuer
- Schläfrigkeit und verminderte Wachsamkeit
- Verlängerte Reaktionszeit
- Enthemmtes oder gefährliches Fahrverhalten
- Erhöhtes Risiko schwerer Unfälle
- Speichelkontrolle durch die Behörden für bestimmte Drogen möglich
Am Arbeitsplatz
- Erhöhtes Risiko an sicherheitsrelevanten Arbeitsplätzen
- Bedienung von Maschinen, Führen von Fahrzeugen oder sensible Einsätze
- Beeinträchtigung von Urteilsvermögen und Koordination
- Verantwortung des Arbeitgebers für Prävention
- Notwendigkeit eines klaren, angemessenen und konformen Protokolls
Merken: Ein legal verschriebenes Medikament kann dennoch mit dem Fahren unvereinbar sein, bestimmte berufliche Tätigkeiten oder Alkoholkonsum. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt um Rat gefragt werden oder einen Apotheker konsultieren und die auf den Medikamentenverpackungen vorhandenen Fahrpiktogramme sorgfältig lesen.
Speicheltest der Gendarmerie, THC und Nachweisdauer: Was man wissen muss
Bei einer Verkehrskontrolle können die Behörden einen Speicheltest auf Betäubungsmittel verwenden um bestimmte Drogen nachzuweisen, insbesondere Cannabis, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine, Opiate oder Ecstasy je nach verwendetem Testgerät.
Wie lange kann ein THC-Speicheltest positiv bleiben?
Die Nachweisdauer von THC im Speichel variiert je nach mehreren Faktoren: Konsumhäufigkeit, konsumierte Menge, Zeit seit der letzten Einnahme, Stoffwechsel, Mundhygiene und Empfindlichkeit des Tests. Sie kann von einigen Stunden bis zu längeren Zeiten bei bestimmten regelmäßigen Konsumenten reichen.
Kann man einen äquivalenten Speicheltest kaufen?
Privatpersonen, Unternehmen und Fachkräfte können Speicheltests zum Screening verwenden, um die Selbstkontrolle oder Prävention. AMA Prävention bietet professionelle Drugdiag®-Tests an, die auf die Bedürfnisse Schnelltest, mit verschiedenen Panels je nach gesuchter Substanz.
Vorsicht: Ein negativer Selbsttest stellt niemals eine Fahrberechtigung dar. Das einzige Fahren vollkommen sicher und konform bleibt der Verzicht auf den Konsum von Substanzen, die die Wachsamkeit beeinträchtigen können.
Brauchen Sie einen zuverlässigen Test zur Prävention oder Selbstkontrolle?
AMA Prävention begleitet Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden, Apotheken, Gesundheitsfachkräfte und Veranstalter mit zuverlässigen, CE-zertifizierten und für den Feldeinsatz geeigneten Testlösungen.
Häufige Fragen zu missbrauchten Medikamenten und Tests
Erkennt ein Speicheltest Benzodiazepine?
Ja, einige Speicheltests können ein BZO-Panel für Benzodiazepine enthalten. Es ist jedoch wichtig, die genaue Testreferenz zu überprüfen, da nicht alle Geräte dieselben Substanzgruppen suchen.
Erkennt ein Urintest Tramadol?
Nicht automatisch. Tramadol kann ein spezifisches Panel erfordern. Ein Standard-Opiat-Test kann bestimmte Moleküle wie Morphin oder Codein, aber man sollte nicht annehmen, dass alle Opioide erkannt werden.
Wird Pregabalin von den Standard-Schnelltests erkannt?
Nicht in den meisten Standardpanels. Pregabalin erfordert in der Regel einen spezifischen Test oder eine Analyse. Es ist daher wichtig, das Gerät entsprechend der tatsächlich gesuchten Substanz auszuwählen.
Muss ein positiver Test im Labor bestätigt werden?
In einem medizinischen, rechtlichen, beruflichen oder disziplinarischen Kontext muss ein Schnelltest als ein Orientierungshilfe. Eine Laborbestätigung kann je nach Protokoll, Situation erforderlich sein und die Folgen der Entscheidung.
Welche Tests sollte ein Unternehmen wählen?
Für ein Unternehmen hängt die Wahl von den betroffenen Positionen, den zu suchenden Substanzen, der Betriebsordnung ab, des gesetzlichen Rahmens und des Präventionsprotokolls. AMA Prävention kann auf Speichel- oder Urintests hinweisen an die beruflichen Bedürfnisse angepasst.
Fazit
Der Missbrauch von Medikamenten ist ein wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheit. Benzodiazepine, Opioide, Stimulanzien, Pregabalin, Antihistaminika oder Antidepressiva können erhebliche Risiken bergen, wenn sie außerhalb des medizinischen Rahmens, gemischt mit Alkohol oder in Kombination mit anderen Substanzen.
Prävention basiert auf drei Säulen: klare Information, Risikominderung und angepasste Tests. Schnelltests können nützlich sein, vorausgesetzt, man versteht ihre Testpanels genau, deren Grenzen und die mögliche Notwendigkeit einer Laborbestätigung.
Sicherheitshinweis
Bei Bewusstlosigkeit, Unwohlsein, Verdacht auf Überdosis, chemische Beeinflussung oder versehentlicher Einnahme, rufen Sie sofort den Rettungsdienst an: 15, 18 oder 112. Lassen Sie eine bewusstlose Person niemals allein.
Nützliche Quellen und Referenzorganisationen
- Drogues Info Service — Information, Beratung und Orientierung zu Drogen und Abhängigkeiten.
- ANSM — offizielle Informationen zu Medikamenten, Missbrauchsrisiken und Pharmakovigilanz.
- Krankenkasse — Gesundheitsinformationen, Medikamente, Prävention und Versorgungswege.
- Verkehrssicherheit — Informationen zum Fahren, Alkohol, Drogen und Sanktionen.